„Wofür riskierst du dein Leben?“, fragte der Missionar Gerhard Stamm seinen chinesischen Sitznachbarn, als sie über das Hochland Papua-Neuguineas flogen. „Geld!“, antwortete dieser. Daraufhin erwiderte der Missionar: ..Das ist ja das Allerdümmste – das hält ja nicht lange.“ In dem Moment sackte das Flugzeug plötzlich in die Tiefe. Als die Maschine sich wieder gefangen hatte, erwiderte Gerhard Stamm dem kreidebleich gewordenen Chinesen: „Siehst du, das ist der große Unterschied zwischen dir und mir: Bei dir wäre es jetzt aus gewesen und jemand anderes hätte dein ganzes Geld mitgenommen und bei mir wäre es jetzt richtig losgegangen.“
„Hope – Miteinander Hoffnung leben“ weiterlesenVon guten Mächten
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.Dietrich Bonhoeffer
Dieser Vers aus einem Gedicht von Dietrich Bonhoeffer, ja das ganze Gedicht, begleitet mich schon einige Zeit und ich nehme die Worte an der Schwelle zu 2025 als Zuspruch und als Hoffnung mit ins neue Jahr.
„Von guten Mächten“ weiterlesenKirche online
Geht denn das – Teil einer Gemeinde nur online zu sein? Da bin ich doch ganz allein, sitze in meinem Wohnzimmer mit meinem Handy, Tablet, Laptop oder vor meinem Computer und schaue zu, wie irgendwo anders ein Gottesdienst gehalten wird. Sehe, wie Menschen sich versammeln, Gemeinschaft miteinander haben und ich sitze daheim – ganz allein.
Es kann mancherlei Gründe geben, warum jemand nicht jeden Sonntag in die Kirchengemeinde am Wohnort geht. Manchmal gibt es keine Gottesdienste im Stadtteil, indem ich wohne. Manchmal möchte ich als evangelisches Gemeindeglied nicht in die örtliche katholische Kirche gehen. Und manchmal gibt es einfach auch gesundheitliche Gründe, mir fällt es schwer, die Wohnung zu verlassen, weil ich dafür immer Hilfe benötige.
„Kirche online“ weiterlesenGlaubst du das?
Diese Frage ist das Motto der Gebetswoche 2025 für die Einheit der Christen. Jesus hat sie vor ca. 2.000 Jahren einer Frau gestellt, Mart(h)a, die gerade erst miterleben musste, wie ihr Bruder Lazarus starb. Der Bericht steht im Evangelium des Johannes, Kapitel 11, Verse 25-27:
Jesus sprach zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?«„Glaubst du das?“ weiterlesen
Sie spricht zu ihm: »Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.«
Gesegnete Weihnachtszeit
Weihnachten erinnert uns daran, dass Jesus den Himmel verlassen hat, um Mensch unter Menschen zu sein. Und wie viele Familien heute weltweit, hatten die Eltern Maria und Josef mit Problemen zu kämpfen, überhaupt einen Ort zu finden, wo sie ihr Kind und sich sicher wissen konnten. Es gab kein Krankenhaus, keinen Arzt, ja nicht mal von einer Hebamme für die werdende Mutter ist die Rede in den Erzählungen in der Bibel. Am Ende fand sich ein Stall und als Kinderbett eine Futterkrippe für Ihn, von dem es heißt, dass Er das Mensch gewordene Wort Gottes ist:
1 Am Anfang war das Wort; das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Der, der das Wort ist, war am Anfang bei Gott. 3 Durch ihn ist alles entstanden; es gibt nichts, was ohne ihn entstanden ist. 4 In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht der Menschen. 5 Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können.
Johannes 1, 1-5 (NGÜ)